Dinamika sidado

Dynamisches Sitzen markiert den gesunden Gegensatz zum starren Stillsitzen. Denn bewegtes Sitzen trainiert die Rumpfmuskulatur, regt den Kreislauf an und schont die Bandscheiben. Und: Es bringt geistige Frische und beugt Leistungseinbrüchen und Müdigkeit vor.

Pli da movado laborante kun ekranoj

El evolua vidpunkto, persono devas nur kuŝi, grimpi aŭ kuri. Almenaŭ ĝis la XNUMX-aj jaroj, estis vasta konsento, ke sidado ege damaĝas la sanon. Altaj tabloj rapide translokiĝis en oficejojn kaj laborejojn. Kaj kie starado ne povus esti devigita, almenaŭ la ABCoj de la malantaŭa lernejo devis esti efektivigitaj: sidiĝu vertikale, kun via kruco premita kaj via pelvo klinita antaŭen. Oni kunvolvis grandajn pilkojn de Pezzi, sur kiuj tiuj, kiuj suferis dorsajn problemojn, provis teni ekvilibron laborante antaŭ la komputilo. La kredaserto de la ortopedia kirurgo nun diferencas denove. Malbone estas sidi en si mem, sed rigide sidi. Sidi vertikale bonas, kiam vi daŭre alternas klini antaŭen kaj malantaŭen. Moto: La sekva sidanta pozo estas la plej bona.

Sidi sane signifas sidi dinamike

Die neue Überzeugung, dass „richtiges“, also dynamisches Sitzen nicht schädlicher ist als Stehen, ist sogar wissenschaftliche erwiesen. Forscher haben herausgefunden, dass dynamisches Sitzen einen messbaren Einfluss auf die Bandscheiben hat. Sie nehmen Flüssigkeit auf. Das Längenwachstum ist ein Phänomen, das sonst auch nachts bei Rückenentlastung auftritt und den Mensch um etwa zwei Millimeter wachsen lässt. Denn Bandscheiben werden nicht durch Adern versorgt, sondern durch osmotischen Flüssigkeitsaustausch. Durch dynamisches Sitzen werden sie tüchtig geknetet und gut ernährt. Dadurch funktionieren die Bandscheiben besser als Dämpfelement des federnden Rückgrats. Wird ein Rücken nicht bewegt, wie beim starren Sitzen, so versteift er. Die Bandscheiben werden platt gesessen.

Kiuj oficejaj seĝoj instigas dinamikan sidadon

Das dynamische Sitzen muss neu gelernt und geübt werden. Die Bewegung vorm Bildschirm mag anfangs ungewohnt und für die untrainierte Rückenmuskulatur anstrengend sein. Hilfreich hierfür sind Büromöbel, die die verschiedenen Körperhaltungen dynamisch fördern, den Körper zum bewegten Sitzen animieren, den Rücken und das Becken unterstützen und bei den Bewegungen etwas „mitgehen“. So sollte ein integrierter Federmechanismus den Rücken in den verschiedenen Sitzpositionen stützen. Der Neigungswinkel der Sitzfläche sollte sich an die Neigung der Rückenlehne anpassen. Die Rückenstütze sollte zwischen 36 und 48 Zentimeter breit und atmungsaktiv sein. Die 40 bis 50 Zentimeter breite Sitzfläche sollte sich an die Bewegungen des Beckens anpassen und beim Hinsetzen gut Abfedern. Die Armlehnen sollte individuell einstellbar sein. Mindestens fünf Fußrollen sollten das Kippen nach hinten verhindern.